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Emma Watson meidet seit 7 Jahren das Rampenlicht und macht jetzt ihren Doktor: "Sie passt gut zu den anderen Studierenden"

May 25, 2026  Twila Rosenbaum  4 views
Emma Watson meidet seit 7 Jahren das Rampenlicht und macht jetzt ihren Doktor: "Sie passt gut zu den anderen Studierenden"

Emma Watson, international bekannt als Hermine Granger aus den Harry-Potter-Filmen, hat sich in den letzten Jahren zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Seit ihrem letzten Kinofilm „Little Women“ im Jahr 2017 war sie nicht mehr auf der großen Leinwand zu sehen. Stattdessen verfolgt die 34-jährige Schauspielerin nun ein akademisches Ziel: Sie absolviert einen Doktortitel in Philosophie an der renommierten Universität Oxford.

Wie die lokale Zeitung „Oxford Mail“ im Februar 2025 berichtete, wurde Watson in den vergangenen Monaten häufig auf dem Campus der Universität in Oxford gesehen. Sie mischt sich unauffällig unter die anderen Studierenden, besucht soziale Events und verbringt ihre Zeit in lokalen Cafés mit Büchern und ihrem Freund. „Sie passt gut zu den anderen Studierenden und hält sich im Hintergrund“, zitierte die Zeitung eine anonyme Quelle. Watson habe bereits im letzten Jahr mit ihrem Studium begonnen und liebe Oxford. Sie habe sich dort ein glückliches Leben aufgebaut.

Eine lange Verbindung zu Oxford

Emma Watsons Verbindung zu Oxford reicht weit in ihre Kindheit zurück. Sie besuchte dort die Stagecoach Theatre Arts-Zweigstelle einer großen Schauspielschule, bevor sie später an der Headington School in Oxford unterrichtet wurde. Nach dem Ende der Harry-Potter-Reihe studierte sie Englische Literatur an der Brown University in Rhode Island, USA. Knapp ein Jahrzehnt später kehrte sie nach Oxford zurück, um dort einen Master in Kreativem Schreiben zu absolvieren, den sie 2023 abschloss. Jetzt setzt sie ihre akademische Laufbahn mit einem Doktortitel in Philosophie fort.

Die Entscheidung für ein Philosophiestudium mag überraschen, passt aber zu Watsons intellektueller Neugier. Bereits während ihrer Zeit an der Brown University engagierte sie sich für Frauenrechte und wurde 2014 zur UN Women Goodwill Ambassador ernannt. Sie hielt die berühmte Rede „HeForShe“, in der sie Männer für den Feminismus gewinnen wollte. Ihre akademischen Interessen scheinen eng mit ihrem Aktivismus verbunden zu sein. Ein Doktortitel in Philosophie könnte ihr helfen, ihre Gedanken zu Gleichberechtigung, Ethik und sozialer Gerechtigkeit noch fundierter zu vertreten.

Der Rückzug aus der Filmbranche

Warum Watson sich aus Hollywood zurückzog, erklärte sie selbst in einem Interview mit der „Financial Times“ im Jahr 2023. „Wenn ich ehrlich bin, war ich nicht besonders glücklich. Ich glaube, ich fühlte mich ein bisschen wie in einem Käfig“, sagte sie. Sie habe das Gefühl gehabt, Dinge vertreten zu müssen, die nicht wirklich ihre eigenen Entscheidungen waren. „Mir wurde klar, dass ich Dinge vertreten wollte, bei denen ich, wenn sie kritisiert würden, sagen konnte: ‚Ja, ich hab das vermasselt, es war meine Entscheidung. Ich hätte es besser machen sollen.‘“

Dieses Gefühl der Unfreiheit habe sie dazu bewegt, ihre Karriere neu zu bewerten. Watson hatte sich zuvor in der Mode- und Schönheitsindustrie engagiert, unter anderem als Model für Marken wie Burberry und Lancôme. Doch auch dort stieß sie an Grenzen. Sie kritisierte die mangelnde Diversität und Nachhaltigkeit der Branche und zog sich aus mehreren Werbeverträgen zurück. Stattdessen konzentrierte sie sich auf ihre Bildung und wohltätige Projekte.

Obwohl sie der Schauspielerei den Rücken gekehrt hat, ist sie Hollywood nicht völlig ferngeblieben. Sie ist weiterhin das Gesicht der Modemarke Prada und fungierte 2022 als Regisseurin, Drehbuchautorin und Erzählerin eines Werbespots für die Marke. Zudem wurde ein neuer Film mit Watson angekündigt, über den jedoch noch keine näheren Informationen vorliegen. Fans müssen sich also noch gedulden, während sie ihren Doktortitel abschließt.

Wie das Studium in Oxford abläuft

Ein Doktortitel in Philosophie an der Universität Oxford ist ein anspruchsvolles Unterfangen. In der Regel dauert er drei bis vier Jahre, in denen die Studierenden eine eigenständige Forschungsarbeit verfassen. Watson arbeitet dabei eng mit einem Betreuer zusammen und nimmt an Seminaren und Diskussionsrunden teil. Die Universität Oxford zählt zu den ältesten und renommiertesten Hochschulen der Welt und hat eine lange Tradition in der Philosophie. Zu den berühmten Absolventen zählen Denker wie John Locke, Jeremy Bentham und A.J. Ayer.

Watsons Forschungsschwerpunkt ist nicht öffentlich bekannt, aber es wird spekuliert, dass sie sich mit Themen wie Ethik, Feminismus und sozialer Gerechtigkeit befasst. Ihre bisherige Arbeit als Aktivistin legt nahe, dass sie philosophische Fragestellungen mit praktischen Implikationen verbinden möchte. Sie hat beispielsweise eine feministische Buchgemeinschaft namens „Our Shared Shelf“ gegründet und Bücher über Gleichberechtigung empfohlen.

Das Leben abseits des Rampenlichts

Emma Watson lebt zurückgezogen in Oxford. Augenzeugen berichten, dass sie oft in den verwinkelten Straßen der Stadt unterwegs ist, in Secondhand-Läden stöbert oder in den vielen Buchhandlungen Oxfords liest. Ihr Freund, der Schauspieler und Musiker Brandon Green, begleitet sie häufig. Die beiden werden seit 2019 immer wieder gemeinsam gesehen, halten ihre Beziehung aber weitgehend privat.

Watson hat mehrfach betont, dass sie ein Leben abseits des Ruhms bevorzugt. In einem Interview mit „Vogue“ aus dem Jahr 2019 sagte sie: „Ich bin nicht auf der Flucht vor dem Ruhm, aber ich möchte ihn nicht zum Mittelpunkt meines Lebens machen. Es gibt wichtigere Dinge: Freunde, Familie, die Welt verstehen.“ Diese Einstellung spiegelt sich in ihrem aktuellen Lebensweg wider: Statt auf roten Teppichen zu glänzen, verbringt sie ihre Tage in Bibliotheken und Hörsälen.

Auswirkungen auf ihre Filmkarriere

Fans, die sehnlichst auf eine Rückkehr von Emma Watson auf die Leinwand warten, müssen sich vorerst noch gedulden. Ihr Doktoratsstudium wird vermutlich noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Zudem hat sie angekündigt, dass sie keine Rollen mehr annehmen möchte, die nicht ihren Werten entsprechen. In der Vergangenheit lehnte sie beispielsweise die Rolle der „Belle“ in der Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest“ zunächst ab, weil sie Bedenken wegen der Botschaft des Films hatte. Letztlich übernahm sie die Rolle doch, aber nur unter der Bedingung, dass die Figur stärker und selbstbewusster dargestellt würde.

Ihr letzter Film „Little Women“ von 2017 war ein Kritiker- und Publikumserfolg. Darin spielte sie die älteste Schwester Meg March. Der Film wurde für mehrere Oscars nominiert, und Watson erhielt viel Lob für ihre Leistung. Seitdem hat sie keine weiteren Filmprojekte angenommen, obwohl es Gerüchte über eine Fortsetzung von „Harry Potter“ oder neue Projekte mit dem Regisseur Greta Gerwig gab, die auch „Little Women“ inszenierte.

Stattdessen konzentriert Watson sich auf ihre akademische Karriere. Sie hat sogar angedeutet, dass sie nach ihrem Doktortitel vielleicht eine Laufbahn in der Wissenschaft oder im öffentlichen Dienst einschlagen könnte. „Ich möchte meinen Geist fordern und etwas Sinnvolles tun – etwas, das über die Unterhaltungsindustrie hinausgeht“, erklärte sie 2024 in einem Podcast.

Reaktionen aus der Öffentlichkeit

Die Nachricht über Watsons Doktorstudium löste in den sozialen Medien gemischte Reaktionen aus. Viele Fans unterstützen sie und bewundern ihren Fokus auf Bildung und persönliche Entwicklung. „Sie bleibt ihren Werten treu und zeigt, dass es im Leben um mehr geht als Geld und Ruhm“, schrieb ein Nutzer auf Twitter. Andere bedauern, dass sie nicht mehr im Film zu sehen ist, respektieren aber ihre Entscheidung.

Kritiker weisen darauf hin, dass Watson als privilegierte Schauspielerin die Möglichkeit hat, sich eine akademische Karriere leisten zu können, während andere Menschen um existenzielle Sorgen kämpfen. Watson selbst hat sich zu diesem Kritikpunkt nicht öffentlich geäußert, aber in der Vergangenheit betont, dass sie ihre Plattform nutzen möchte, um auf strukturelle Ungleichheiten aufmerksam zu machen.

Historischer Kontext: Prominente an der Universität Oxford

Emma Watson ist nicht die erste prominente Person, die an der Universität Oxford studiert. Viele Schauspieler, Politiker und Künstler haben dort ihren Abschluss gemacht, darunter der Schauspieler Hugh Grant, der Komiker Rowan Atkinson und die Schriftstellerin J.K. Rowling (Ehrendoktor). Oxford fördert eine intensive akademische Umgebung, in der alle Studierenden gleich behandelt werden – unabhängig von ihrem Bekanntheitsgrad. Dies ermöglicht es Menschen wie Watson, ein normales Studentenleben zu führen, ohne ständig von Paparazzi verfolgt zu werden.

Einige Prominente haben sich sogar komplett aus der Unterhaltungsbranche zurückgezogen, um in Oxford zu lehren oder zu forschen. So wurde der Schauspieler und Regisseur Sir Kenneth Branagh zum Professor für Schauspiel ernannt. Watsons Schritt reiht sich damit in eine lange Tradition von Künstlern ein, die intellektuelle Herausforderungen der Öffentlichkeit vorziehen.

Im Vergleich zu anderen Stars, die sich zurückgezogen haben – wie der Schauspieler Robert Pattinson, der nach dem „Twilight“-Erfolg eine Zeit lang nur Independent-Filme drehte –, hat Watson eine radikalere Entscheidung getroffen. Sie hat die Filmbranche nicht nur verlassen, sondern sich einer völlig neuen Disziplin zugewandt. Das zeigt, dass ihre Prioritäten nicht auf kommerziellem Erfolg, sondern auf persönlichem Wachstum liegen.

In Zukunft könnte Watson vielleicht sogar als Dozentin an der Universität arbeiten oder einen Think Tank für Geschlechtergerechtigkeit gründen. Ihr Engagement bei der UN und ihre Erfahrung als Schauspielerin machen sie zu einer einzigartigen Stimme in der akademischen Welt. Es bleibt abzuwarten, ob sie ihren Doktortitel abgeschlossen hat und welche Wege sie dann einschlagen wird. Eines ist jedoch sicher: Emma Watson wird weiterhin ihren eigenen Weg gehen – fernab von Hollywoods Limelight, aber nah an den Dingen, die ihr wirklich wichtig sind.


Source: moviepilot.de News


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