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Auslosung und Spielplan der Deutschen – alle Infos zu den French Open 2026

May 18, 2026  Twila Rosenbaum  10 views
Auslosung und Spielplan der Deutschen – alle Infos zu den French Open 2026

Das Wichtigste zu den French Open 2026

Die French Open 2026 – offiziell Roland-Garros genannt – sind das zweite Grand-Slam-Turnier der Tennissaison. In diesem Jahr startet das Hauptfeld am 24. Mai 2026, die Qualifikation beginnt bereits am 18. Mai. Das Finale der Frauen wird am Samstag, den 6. Juni, ausgetragen, das Männerfinale einen Tag später am Sonntag, den 7. Juni. Gespielt wird im traditionsreichen Stade Roland Garros im Südwesten von Paris. Der Center Court ist nach Philippe Chatrier benannt, der zweitgrößte Platz nach Suzanne Lenglen – beide Plätze besitzen mittlerweile ein Dach.

Warum starten die French Open an einem Sonntag?

Seit 2006 beginnen die French Open bereits am Sonntag, anstatt wie andere Grand-Slam-Turniere am Montag. Grund dafür ist die besondere Natur des Sandplatzes: Matches auf Sand dauern oft länger als auf Hartplatz oder Rasen, sodass ein zusätzlicher Spieltag eingeplant wird, um Verzögerungen im Turnierplan zu vermeiden. Der dritte Sonntag fungiert so als Puffer und ermöglicht einen reibungsloseren Ablauf.

TV-Übertragung und Livestreams

Eurosport hält auch 2026 die Übertragungsrechte für die French Open. Der Sender zeigt ausgewählte Spiele im Free-TV sowie im Livestream auf seinen Kanälen. Wer alle Partien ohne Einschränkungen verfolgen möchte, kann den kostenpflichtigen Streamingdienst Discovery+ nutzen – dort sind sämtliche Matches von allen Courts abrufbar. Auch DAZN profitiert von den Rechten und überträgt täglich die Spiele im Stream, allerdings nur das Programm von Eurosport 1 und 2.

Rekordpreisgeld bei Roland-Garros 2026

Die Gesamtprämie der French Open 2026 steigt um 9,5 Prozent auf 61,7 Millionen Euro. Die Siegerin und der Sieger im Einzel erhalten jeweils 2,8 Millionen Euro – ein Plus von 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu den anderen Grand-Slam-Turnieren liegen die French Open damit vor den Australian Open, aber hinter Wimbledon und den US Open. Doch auch früh ausscheidende Spieler profitieren: Wer in der ersten Runde verliert, bekommt 87.000 Euro.

Teilnahmemodus

Das Hauptfeld umfasst 128 Spieler und Spielerinnen. Die ersten 104 Plätze werden nach der Weltrangliste vergeben. Bei Absagen rücken die nächstplatzierten auf. Hinzu kommen 16 Qualifikanten pro Geschlecht sowie acht Wildcards, die von den Turnierorganisatoren vergeben werden. So entstehen ausgeglichene 128er-Felder.

Welche Stars fehlen bei den French Open 2026?

Titelverteidiger Carlos Alcaraz (Spanien) muss aufgrund einer Handgelenksverletzung am rechten Arm seine Teilnahme absagen. Der Weltranglistenzweite schrieb auf sozialen Netzwerken: „Angesichts der Tests haben wir beschlossen, Vorsicht walten zu lassen – ich werde in Rom und bei den French Open nicht antreten.“ Weitere Absagen aus den Top 10 der Weltrangliste: Lorenzo Musetti (Italien, Platz 10) fehlt wegen einer Oberschenkelverletzung. Auch Holger Rune (Dänemark, Platz 27) und Jack Draper (Großbritannien, Platz 28) verpassen das Turnier. Die übrigen Topstars sind dabei, darunter der amtierende Champion Novak Djokovic, Iga Swiatek, Jannik Sinner und Coco Gauff.

Deutsche Profis bei den French Open 2026

Für die deutschen Tennisfans gibt es zahlreiche Grund zur Freude. Alexander Zverev geht als Nummer zwei der Setzliste ins Rennen. Weitere direkt qualifizierte Herren sind Daniel Altmaier, Yannick Hanfmann und Jan-Lennard Struff. In der Qualifikation versucht Tom Gentzsch sein Glück. Bei den Frauen führt Laura Siegemund das deutsche Aufgebot an. Tatjana Maria, Eva Lys, Ella Seidel und Tamara Korpatsch stehen ebenfalls im Hauptfeld. In der Qualifikation treten Mona Barthel, Noma Noha Akugue und Anna-Lena Friedsam an. Die erste Qualifikationsrunde sieht unter anderem das deutsch-deutsche Duell Barthel gegen Friedsam sowie das Match von Noma Noha Akugue gegen Tatiana Prozorova.

Deutsche Teilnehmer im Überblick

  • Männer (Hauptfeld): Alexander Zverev, Daniel Altmaier, Yannick Hanfmann, Jan-Lennard Struff
  • Männer (Qualifikation): Tom Gentzsch (gegen Jerome Kym, Schweiz)
  • Frauen (Hauptfeld): Laura Siegemund, Tatjana Maria, Eva Lys, Ella Seidel, Tamara Korpatsch
  • Frauen (Qualifikation): Mona Barthel, Noma Noha Akugue, Anna-Lena Friedsam

Die Auslosung der Hauptfelder findet am Donnerstag, den 20. Mai 2026, um 14 Uhr statt. Sie wird auf dem offiziellen YouTube-Kanal der French Open übertragen. Die Qualifikationsauslosung wurde bereits veröffentlicht.

Die Sieger der vergangenen Jahre

In den letzten fünf Jahren dominierten bei den Herren Carlos Alcaraz (2024, 2025) und Novak Djokovic (2021, 2023), dazwischen siegte Rafael Nadal (2022). Bei den Damen sicherte sich Coco Gauff den Titel 2025, während Iga Swiatek zwischen 2022 und 2024 dreimal gewann. 2021 triumphierte Barbora Krejcikova.

Warum ist Sandplatzspiel so besonders?

Das Spiel auf Sand ist deutlich langsamer als auf Hartplatz oder Rasen. Der Ball fliegt langsamer, der Absprung ist höher und unregelmäßiger. Aufschlagstarke Spieler können von ihrer Power weniger profitieren, das Serve-and-Volley-Spiel ist auf Sand selten erfolgreich. Heutige Topspieler sind allerdings so variabel, dass sie auf allen Belägen erfolgreich sind. „Sandplatzspezialisten“ im klassischen Sinne gibt es kaum noch. Sie zeichneten sich durch lange, druckvolle Grundschläge mit starkem Topspin aus. Drop-Shots sind auf Sand besonders effektiv, da die Verteidiger oft weit hinter der Grundlinie stehen. Die Matches dauern im Durchschnitt länger, erfordern hohe Konzentration und Ausdauer. Rafael Nadal, der „Sandplatzkönig“, gewann die French Open 14-mal und hält den Rekord der längsten Siegesserie auf einem Belag: Von April 2005 bis Mai 2007 blieb er auf Sand 81 Spiele ungeschlagen.

Das Turnier verspricht auch 2026 spannende Begegnungen auf dem roten Sand von Paris. Mit den starken deutschen Vertretern, dem Ausfall von Alcaraz und dem Rekordpreisgeld ist Roland-Garros erneut ein Höhepunkt der Tennissaison.


Source: MSN News


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